Aus der Gemeinderatssitzung vom 23. April

Eine kurze Zusammenfassung aus der Sitzung am Montag, 23. April 2018 im Rathaus Isny.

Am Montag, 23. April fand eine Gemeinderatssitzung statt. Folgende Themen standen auf der Tagesordnung:

    1. Bericht des Bürgermeisters: Die Kommunalaufsicht hat den Haushalt 2018 der Stadt Isny genehmigt. Es gab ein Treffen mit Verkehrsminister Winfried Hermann, bei dem der Radweg Friesenhofen-Beuren und die Umfahrung in Großholzleute angesprochen wurden. Zusagen vom Minister gibt es keine, er habe aber versprochen, die Anliegen zu prüfen. Die Ampel beim Ziegelstadel soll neu programmiert werden, um Staus bei Schichtende von Dethleffs künftig zu verringern.

    2. Anfragen von Stadträten: Stadtrat Erhard Bolender wollte wissen, wie es um ein Verbot von Glyphosat auf dem Stadtgebiet Isny stehe. Bürgermeister Magenreuter sieht das eher als Aufgabe im Bund als der einzelnen Kommunen. Bauamtsleiter Claus Fehr erinnerte daran, dass ein neues Fahrzeug angeschafft worden ist, das Unkraut mit Dampf beseitigt, so dass der Pestizideinsatz fast gegen Null geht.

    3. Bürgeranfragen: Professor Harry Hahmann übergab Unterschriftenlisten von Neutrauchburger Bürgern, die sich wegen der Bauvorhaben in der Ortschaft Sorgen machen.

    4. Große Bauvorhaben: Beim Hallgebäude sind erste Bauvorhaben ausgeschrieben worden, mit guten Ergebnissen. Vergeben werden können die Arbeiten jedoch erst, wenn die Förderbescheide eingetroffen sind. Möglicherweise verzögert sich deshalb der für Juni geplante Beginn der Bauarbeiten.
    Beim Schulzentrum wurden im Arbeitskreis Schulbau Einsparmöglichkeiten diskutiert und beschlossen: Das teurere Gründach bleibt, weil damit Retentionsflächen eingespart werden können. Der Dachaufbau wird in der günstigeren Variante des „Umkehrdachs“ gewählt. Bei der Fassade bleibt man bei der teureren aber langlebigeren Variante. Ebenfalls aus Gründen der Langlebigkeit entschied man sich für das Industrieparkett anstatt des billigeren Linoleums. Im Foyer werden jedoch Stützen eingeplant, da diese billiger ist als eine freitragende Konstruktion.

    5. Drei Vergaben wurden einstimmig beschlossen: Der Straßenendausbau im Baugebiet Krummbach für 26.829,37 Euro an die Firma Käser, Wolfegg; der Bauabschnitt zwei der Wasserversorgung Bolsternang für 1.138.007,50 Euro an die Firma Dobler, Kempten; die Kanalinnensanierung 2018 für 99.852,80 Euro an die Firma Oberreiter, Töging a. Inn.

    6. Mehrheitlich wurde die Vergabe der Ingenieursleistungen für das Baugebiet Mittelösch an das Ingenieurbüro Fassnacht, Arnach beschlossen.

    7. Vertagt wurde dagegen die Vergabe der Ingenieursleistungen für das Baugebiet Krankenhaus Süd. Diese sind notwendig, um einen Bebauungsplan erstellen zu können, für welchen der Gemeinderat bereits einen Aufstellungsbeschluss gefasst hat. Den Räten fehlten noch Informationen, weshalb sie über die Vergabe nicht abstimmen wollten.

    8. Joachim Haug, Leiter des Polizeireviers Wangen und Ulrich Adler, kommissarischer Leiter des Polizeireviers Isny stellten den Sicherheitsbericht vor. Mehr dazu in der Rundschau.

    9. Ausführlich stellte Hauptamtsleiter Klaus Hägele die Möglichkeiten für Schulbushaltestellen während der Bauphase im Schulzentrum vor. Akribisch waren 16 Standorte geprüft worden, von denen sich letztlich nur vier als umsetzbar erwiesen. Die Räte entschieden sich für diese Vorschläge, mit der Maßgabe, diese bezüglich der Lage noch zu optimieren. (Mehr dazu im Amtsblatt).

    10. Einstimmig entschied der Gemeinderat, dass die Stadt Isny sich wieder an der Bündelausschreibung des Landkreises für den Strombezug in den Jahren 2019 und 2020 beteiligt. Dabei handelt es sich um 100 Prozent Ökostrom. 

 

  Die nächste Sitzung des Gemeinderats findet am Montag, 7. Mai statt.